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Sind zu viele Geräte im WLAN? Wieviel Geräte kann ein WLAN-Router / Access Point verwalten? (Mit Rechner)

Veröffentlicht von empy
Lesezeit: 10 Minuten

Wie viele Geräte im WLAN sind möglich? Die Anzahl der möglichen Endgeräte im WLAN hängt von ein paar entscheidenden Faktoren ab. Nennenswert vor allem: Die Anzahl der SSIDs, die Eigenschaften des Funkspektrums sowie die Fähigkeiten aller verwendeten Endgeräte und deren Einsatzzweck. Immerhin: Die Anzahl der aktiv im WLAN nutzbaren Endgeräte lässt sich exakt abschätzen und auch berechnen. Beim WLAN wird dieser Prozess als Kapazitätsplanung bezeichnet. Im Gegensatz zur Planung der räumlichen WLAN-Abdeckung berücksichtigt die Kapazitätsplanung die tatsächlich benötigte Bandbreite bei der gleichzeitigen WLAN-Nutzung durch die Endgeräte. Übersteigt die benötigte Bandbreite aller Endgeräte die Möglichkeiten des WLAN-Routers, kann es passieren, dass kein Teilnehmer ausreichenden TCP Throughput bekommt. In der Folge wird das WLAN unerträglich langsam und Anwendungen lassen sich nicht mehr wie gewünscht nutzen. Entweder müssen dann Endgeräte aus dem WLAN entfernt werden oder ein weiterer WLAN-Router muss her. Um nun konkret zu beantworten, wie viele Clients pro Access Point möglich sind, habe ich eigens einen Rechner gebaut und damit selbst durchgerechnet, ab wann das WLAN überlastet wäre.

Meine Berechnung zeigt, dass bei WLAN 5 mit 80 MHz und vier Antennen (Spatial Streams) maximal 14 Endgeräte 4K-Videostreaming gleichzeitig im WLAN durchführen können. Liegt die Kanalbreite bei 20 MHz, sind es nur noch 3 Endgeräte, die gleichzeitig in der gleichen Qualität streamen können, bevor die Kapazität des Funknetzes (Airtime) aufgebraucht ist. Zwar können sich weitere Geräte am WLAN-Netzwerk anmelden, bei gleichzeitiger Nutzung sind die Anwendungen dann aber nicht mehr zufriedenstellend nutzbar. In diesem Fall sollte die Kapazität des WLANs mit einem weiteren Access Point erhöht werden. Ein Upgrade auf WLAN 6 bringt übrigens nur dann etwas, wenn ihr passende WLAN-6-Endgeräte verwendet. Bei einer durchschnittlichen WLAN-Nutzung (Web / E-Mail) sollten zwischen 40 und 50 Endgeräte pro Band nutzbar sein.

Wovon hängt die Anzahl der Endgeräte im WLAN ab?

Die Kapazität eines WLANs ist primär von den Spezifikationen des WLAN-Routers bzw. Access Points abhängig. Gleichermaßen hängt die Kapazität im WLAN immer auch von den verwendeten Endgeräten ab. Letztere sind meistens sogar der eigentliche Flaschenhals, der dazu führt, dass sich ein WLAN zu langsam anfühlt. Sind die Spezifikationen der Clients bekannt, lässt sich die Anzahl der möglichen WLAN-Teilnehmer einfach berechnen. Dazu muss man nur die benötigte Datenmenge, welche die Endgeräte bei der Verwendung von Anwendungen benötigen, mit einbeziehen.

Der Datenbedarf (TCP Throughput) der Anwendung beeinflusst die Kapazität

Die praktisch benötigte Datenmenge auf einem Endgerät hängt vom Anwendungsfall ab, dem es unterworfen ist. Ein Endgerät, welches ein Video in 4K streamt, benötigt in der gleichen Zeitspanne weitaus mehr Daten als ein vergleichbares Endgerät, welches nur mal eben E-Mails checkt. Und beim Musik-Streaming kommt es darauf an, ob die einzelnen Tracks gepuffert werden (z.B. Spotify) oder ob man Webradio hört. Die Datenmenge (TCP Throughput) schwankt über den Zeitverlauf meistens.

In der folgenden Tabelle habe ich den durchschnittlich benötigten TCP Throughput für verschiedene Anwendungen der einzelnen Anbieter zusammengetragen bzw. selbst gemessen. Diese Werte verwende ich so auch für meinen selbstgebauten Rechner weiter unten.

Video-Streaming 4K25 MBit/s
Video-Streaming HD5 MBit/s
Video-Streaming 720p3 MBit/s
Video-Streaming 480p1,1 MBit/s
Video-Streaming 360p0,7 MBit/s
Videospiel-Streaming (z.B. Stadia)10 MBit/s
Online-Gaming3 MBit/s
Web / E-Mail2 MBit/s
Drucken0,8 MBit/s
Webradio0,5 MBit/s
Videokonferenz (5 Personen)5 MBit/s
Videokonferenz (2 Personen)2 MBit/s
VoIP / WLAN Call0,2 MBit/s
Smarthome-Device0,15 MBit/s
Inaktives Gerät0,05 MBit/s
Benötigter TCP Throughput nach Anwendung.

Auch die Endgeräte-Spezifikationen bestimmen die maximale Geschwindigkeit

Nicht nur der Bandbreitenbedarf pro Endgerät ist wichtig. Um die WLAN-Kapazität zu berechnen, müssen die Spezifikationen der einzelnen Endgeräte berücksichtig werden. Hierbei ist wichtig, wie schnell ein Endgerät seine Daten übertragen und empfangen kann. Aber es sind nicht alle Endgeräte gleich. Je nach Ausstattung kommen unterschiedliche WLAN-Chips zum Einsatz und die Antennenkonfiguration ist verschieden. Gerade bei günstigen Endgeräten kommen eher langsame WLAN-Komponenten zum Einsatz. Warum das so ist? Im Wesentlichen geht es um die Senkung von Kosten in der Produktion und um die Senkung des Stromverbrauchs bei mobilen Geräten. IoT-Devices zum Beispiel brauchen wenig Bandbreite, dafür aber lange Akkulaufzeit. Eine wirklich schnelle WLAN-Verbindung wird nur in ausgewählten Fällen benötigt und in der Tat reichen dort dann auch schon recht konservative WLAN-Ausstattungen aus, zum Beispiel beim Amazon FireTV.

Die Geschwindigkeit der WLAN-Endgeräte hängt aber von eben genau dieser Ausstattung ab, konkret von den Faktoren WLAN-Standard, Anzahl der Antennen (Spatial Streams), unterstützte Modulationsarten sowie der Kanalbreite. Bei Smartphones kommen oft nur Konfigurationen mit einer einzigen Antenne zum Einsatz, was die Akkulaufzeit erhöht, aber automatisch auch die maximal mögliche Geschwindigkeit der WLAN-Verbindung verringert. Je nach Funkchip kann ein Endgerät mit unterschiedlich breiten Funkkanälen umgehen oder verschiedene WLAN-Standards unterstützen. Aus allen Eigenschaften der verbauten Komponenten im Endgerät ergibt sich die maximal mögliche Geschwindigkeit pro Endgerät. Lest euch unbedingt meinen Artikel dazu durch, wenn ihr hier noch mehr Details wissen wollt.

Im Gegensatz zu den Endgeräten sind die Access Points und WLAN-Router mit sehr guten WLAN-Komponenten ausgestattet. Schließlich ist es deren einzige Aufgabe, gutes WLAN bereitzustellen und auch die Akkulaufzeit spielt hier überhaupt keine Rolle. Die Kommunikation im WLAN erfolgt in beide Richtungen und die maximale Geschwindigkeit im WLAN ist immer nur so schnell, wie es das langsamere der beiden Geräte unterstützt. Einfaches Beispiel: Ein brandneuer WLAN-6-Router macht das WLAN nicht schneller, wenn das Endgerät nur WLAN 5 kann. Und ein Access Point mit 160 MHz Bandbreite macht ein Endgerät nicht schneller, wenn es nur 80-MHz-Kanäle unterstützt. Ich selbst kenne übrigens kein einziges Endgerät, welches 160-MHz-Kanäle funken kann.

Langsame Komponente kann übrigens auch ein WLAN-Router sein. Sollte er bei den beschriebenen Faktoren WLAN-Standard, Anzahl der Antennen (Spatial Streams) oder Kanalbreite schlechter ausgestattet sein als das Endgerät, richtet sich die Geschwindigkeit auch hier nach der langsamsten Komponente: In diesem Fall dann dem WLAN-Router. Plakatives Beispiel: Ein neues iPhone mit WLAN 6 wird in Verbindung mit einem WLAN-5-Router nur diejenige Geschwindigkeit erreichen, die eben mit WLAN 5 möglich ist. Aber keine Sorge: Immerhin ist WLAN ja voll abwärtskompatibel.

Für meinen Rechner habe ich häufig verkaufte Endgeräte anhand ihrer Geschwindigkeit gruppiert. Ich verwende sie für meinen Rechner weiter unten. Schaut euch gerne die Endgeräteliste von Mike Albano an (englisch).

Playstation 5, aktuelles Laptop, aktuelles iPhone,
aktuelles Smartphone
WLAN 6 2×2:2
80 MHz
PHY: 1201 MBit/s
TCP: 444,37 MBit/s
schneller WLAN-Adapter (z.B. PCE-AC88,
AWUS1900, etc.)
WLAN 5 4×4:4
80 MHz
PHY: 1733,3 MBit/s
TCP: 433,325 MBit/s
WLAN-Adapter, Macbook Pro, iMac, Mac MiniWLAN 5 3×3:3
80 MHz
PHY: 1300 MBit/s
TCP: 325 MBit/s
Chromebook, Macbook Air, Fire TV, Apple TV, Laptops,
Tablets, iPad, Smartphone, iPhone, Nintendo Switch,
Xbox One S
WLAN 5 2×2:2
80 MHz
PHY: 866,7 MBit/s
TCP: 216,675 MBit/s
VoIP TelefonWLAN 5 2×2:2
20 MHz
PHY: 173,3 MBit/s
TCP: 43,325 MBit/s
älteres iPhone, älteres Smartphone, Raspberry Pi3WLAN 5 1×1:1
80 MHz
PHY: 433,3 MBit/s
TCP: 108,325 MBit/s
alter iMac, iPad Air, älteres Macbook, Xbox One,
altes Laptop, Legacy VoIP-Telefon
WLAN 4 2×2:2
40 Mhz
PHY: 300 MBit/s
TCP: 75 MBit/s
Amazon Kindle, altes iPad, altes iPhone,
altes Smartphone
WLAN 4 1×1:1
40 MHz
PHY: 150 MBit/s
TCP: 37,5 MBit/s
Legacy Barcode ScannerWLAN 4 1×1:1
20 MHz
PHY: 72,2 MBit/s
TCP: 18,05 MBit/s
Maximale Datenrate und TCP Throughput nach WLAN-Gerätespezifikation.

Die Herstellerangabe hat keinen Praxisbezug

Folgender Hinweis ist mir persönlich sehr wichtig: In den oft markigen Herstellerinformationen von Access Points und WLAN-Routern finden sich häufig Angaben zur maximal möglichen Anzahl der unterstützten Endgeräte. Hier möchte ich unbedingt Klarheit schaffen: Sind solche Angaben vorhanden, sind dies immer theoretische Angaben, die in der Wirklichkeit je Anwendungsfall viel geringer ausfallen können. Hersteller beziehen sich bei der Anzahl der maximal möglichen Endgeräte auf die Fähigkeiten der Access Points / WLAN-Router, die Endgeräte zu verwalten. Dazu ist RAM und CPU-Leistung notwendig. Da jede Verbindung nur so schnell wie der schwächere Teilnehmer ist, muss sich der Access Point die Spezifikationen jedes einzelnen verbundenen Endgerätes merken. Bereits beim Aufbau der Funkverbindung werden diese Informationen mittels Beacon Frames, Probe Request und Probe Response ausgetauscht. Die Angabe der Hersteller über maximale Clients bezieht sich darauf, wie viele Endgeräte sich der Access Point merken kann. Je mehr Geräte, umso mehr RAM und CPU benötigt der WLAN-Router.

Randinfo: Der IEEE 802.11-Standard begrenzt die Anzahl der Geräte, welche sich technisch mit einem Access Point verbinden können, auf genau 2007 Endgeräte. In der Praxis liegen die Werte bei den WLAN-Chips aber darunter, zum Beispiel bei 256 oder 512 Clients für das komplette Gerät, also über alle unterstützten Funkbänder eines Access Points hinweg.

Kapazität eines WLANs kann einfach berechnet werden: Die Airtime

Nun haben wir alles beisammen, um die Berechnung der WLAN-Auslastung aufzustellen. Dazu muss man kurz verstehen, wie WLAN grundsätzlich funktioniert: WLAN nutzt das lizenzfreie Funkspektrum, um Informationen hin und her zu senden. Dieses Spektrum ist rechtlich begrenzt und liegt bei etwa 2,4 GHz und 5 GHz, künftig auch bei 6 GHz. Protokollbedingt darf bei WLAN nach 802.11-Standard immer nur ein einziger Teilnehmer zur gleichen Zeit senden, die anderen Teilnehmer müssen warten, bis der aktuelle Sender seine Übertragung fertiggestellt hat. Erst danach darf der nächste Funkteilnehmer mit der Übermittlung starten. Für die Dauer einer Übertragung ist der Funkkanal also vollständig blockiert. Eine Ausnahme bilden hier sogenannte Multiuser-Verfahren, welche in einigen Fällen ab WLAN 5 Wave 2 und WLAN 6 zum Einsatz kommen können, aber nicht garantiert sind.

Immer wenn ein Endgerät also Daten überträgt, blockiert es für eine gewisse Zeit lang den Funkkanal. Je langsamer das Endgerät ist, desto länger ist der Kanal blockiert und desto mehr Zeit wird es benötigen, bis alle Daten übertragen sind. In der Folge bleibt dann weniger Zeit für die anderen Endgeräte übrig. Das sendende Gerät nimmt für die Dauer der Übertragung den gesamten Funkkanal in Anspruch und zwar so lange, bis es fertig ist. Geht man davon aus, dass sich alle Endgeräte den Funkkanal teilen müssen, bleibt für die anderen Teilnehmer dann weniger Anteil vom Funkkanal übrig. Die Anteile aller Endgeräte im Funkkanal können in Summe die maximal mögliche Übertragungsdauer von 100 % nicht übersteigen. Und das nennt man Airtime. Je schneller ein Sender seine Übertragung abschließen kann, desto weniger Anteile vom Funkkanal (also weniger Airtime) verbraucht er und mehr Anteile vom Funkkanal (also mehr Airtime) bleiben den anderen Geräten übrig. Beansprucht ein WLAN-Teilnehmer dauerhaft den gesamten Funkkanal für seine Datenübertragung, verbraucht er 100 % der verfügbaren Airtime. Da andere Teilnehmer dann nicht mit ihrer Übertragung starten können, verstopft das WLAN gewissermaßen. Es wird instabil, langsam und irgendwie unerträglich.

Die Airtime ist damit ein Konzept zur Beurteilung der Gesamtkapazität auf einem WLAN-Funkkanal, welches die anteilige Sendedauer aller Endgeräte berücksichtigt. Deshalb ist sie auch immer abhängig von den Datenübertragungsgeschwindigkeiten aller teilnehmenden Endgeräte. So kommt es vor, dass bereits ein einziges Endgerät die Airtime vollständig für sich beansprucht. Ebenso ist es möglich, dass 20 Endgeräte mit der verfügbaren Airtime im Funkkanal locker auskommen. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn die zu übertragende Datenmenge entweder sehr klein ist oder die Daten aufgrund der Spezifikation eines Endgerätes sehr schnell übertragen werden können.

Übersteigt die Airtime den kritischen Wert von 100%, sind zu viele Geräte im WLAN. In diesem Fall müssen mehr Daten übertragen werden, als das Spektrum an Kapazität bereitstellen kann. Da WLAN-Router und Access Points alle Datenübertragungen mit den unterschiedlichen Endgeräten koordinieren, gelten sie ab etwa 80% Airtime-Nutzung als ausgelastet. Liegen Störungen im Funkkanal vor, verringert sich die Kapazität um den prozentualen Anteil dieser Störungen. In Gegenden mit vielen benachbarten WLANs kann die verfügbare Airtime aufgrund der sogenannten Co-Channel Interference oder der Adjacent Channel Interference somit weit unter den 100% liegen.

Berechnung der WLAN-Kapazität (Airtime)

Die Airtime wird mit einer simplen Formel berechnet. Man teilt den Datenbedarf der Anwendung durch den maximal möglichen TCP Throughput des verwendeten Endgerätes. Das Ergebnis ist die Airtime in Prozent, also der oben beschriebene Zeitanteil, den das Endgerät zur Übertragung des Datenstroms benötigt und für den es den Funkkanal blockiert.

Airtime = (Datenbedarf der Anwendung) / (TCP Throughput des verwendeten Endgerätes)

Der TCP Throughput ergibt sich übrigens aus der physikalischen WLAN-Datenrate. Details habe ich in einem eigenen Artikel beschrieben. Zusammengefasst bleiben bei WLAN 5 und WLAN 4 nur etwa 25% der Datenrate für den tatsächlichen TCP Throughput zur Verfügung. Bei WLAN 6 sind es immerhin 37%.

Beispiel 1: Ein älteres Smartphone mit maximalem TCP Throughput von 108,325 MBit/s streamt ein YouTube-Video in 720p. Dazu benötigt es 3 MBit/s. Die Airtime liegt dann bei 3 MBit/s / 108,325 MBit/s = 2,77%. Befänden sich im WLAN lauter gleiche Endgeräte im gleichem Anwendungsfall, könnten 36 Smartphones das WLAN nutzen. (100% / 2,77%)

Beispiel 2: Statt mit dem Smartphone aus Beispiel 1 wird für das gleiche Szenario mit 720p-Video-Streaming ein altes iPad mit maximalem TCP Throughput von 37,5 MBit/s verwendet. Dann ist die Airtime mit 3 MBit/s / 37,5 MBit/s bei 8%. Beim gleichen WLAN wie in Beispiel 1 lassen sich nun aber nur 12 iPads nutzen. (100% / 8%)

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Rechner: Wieviele Geräte im WLAN?

Alle Beispiele könnt ihr übrigens direkt mit meinem Rechner nachstellen. Der Rechner berücksichtigt gleichzeitig auch die Spezifikation des Access Points (Schritt 1). Stellt einfach ein, was ihr zu Hause im Einsatz habt oder lasst die Auswahl zum Access Point leer, wenn der Rechner die WLAN-Spezifikationen nicht berücksichtigen soll.

Mein Rechner berechnet die voraussichtliche Airtime anhand der von euch ausgewählten Parameter. Ihr könnt dabei verschiedene Endgeräte und Anwendungsfälle kombinieren (Schritt 2). Wählt immer die passende Anzahl eurer Endgeräte für das Szenario aus. Der Rechner zeigt dann in Schritt 3 die erwartete WLAN-Auslastung an und hilft euch durch farbliche Hervorhebung, wie die Ergebnisse zu interpretieren sind. Grün: keine Probleme, Gelb: Auslastung über 50 % erreicht, Rot: Auslastung über 80% kann zu Problemen im WLAN führen, Schwarz: Es sind zu viele Endgeräte im WLAN und die Anforderungen übersteigen die Kapazitäten des WLANs.

Wichtig: Die Kapazität kann nur pro Band berechnet werden. Habt ihr einen Dualband-WLAN-Router, dann könnt ihr die Anzahl der Endgeräte im Prinzip verdoppeln, nachdem ihr die Auslastung für ein Band berechnet habt. Denkt daran, dass Endgeräte je nach Funkumfeld weniger TCP Throughput haben können sowie Störungen im Funkband auftreten können. Versteht die Ergebnisse daher als Obergrenzen, nicht als Kapazitätsgarantie.

Mögliche Geräteanzahl nach Endgeräte-Spezifikation (bei 720p Video-Streaming)

GerätAirtimeMax. Anzahl bei 80% Auslastung
Playstation 5, aktuelles Laptop, aktuelles iPhone, aktuelles Smartphone0,68%117
schneller WLAN-Adapter (z.B. PCE-AC88, AWUS1900, etc.)0,69%115
WLAN-Adapter, Macbook Pro, iMac, Mac Mini0,92%86
Chromebook, Macbook Air, Fire TV, Apple TV, Laptops, Tablets, iPad, Smartphone, iPhone, Nintendo Switch, Xbox One S1,38%57
VoIP Telefon6,92%11
älteres iPhone, älteres Smartphone, Raspberry Pi32,77%28
alter iMac, iPad Air, älteres Macbook, Xbox One, altes Laptop, Legacy VoIP-Telefon4%20
Amazon Kindle, altes iPad, altes iPhone, altes Smartphone8%10
Legacy Barcode Scanner16,62%4
Geräteanzahl nach Endgeräte-Spezifikation (mit meinem Rechner berechnet)

Mögliche Geräteanzahl nach Anwendung (mit Endgerät WLAN 5 2×2:2 @ 80 MHz)

AnwendungAirtimeMax. Anzahl bei 80% Auslastung
Video-Streaming 4K11,54%6
Video-Streaming HD2,31%34
Video-Streaming 720p1,38%57
Video-Streaming 480p0,51%156
Video-Streaming 360p0,32%250
Videospiel-Streaming4,62%17
Online-Gaming1,38%57
Web / E-Mail0,92%86
Drucken0,37%216
Webradio0,23%347
Videokonferenz (5 Personen)2,31%34
Videokonferenz (2 Personen)0,92%86
VoIP / WLAN Call0,09%888
Smarthome-Device0,07%1142
Geräteanzahl nach Anwendung (mit meinem Rechner berechnet)

Mögliche Geräteanzahl nach Access Point (Online-Gaming mit Playstation 5)

Access Point / WLAN-RouterAirtimeMaximal mögliche Geräte bei 80% Auslastung
WLAN 6, 4 Spatial Streams, 160 MHz0,68%117
WLAN 6, 4 Spatial Streams, 80 MHz0,68%117
WLAN 6, 4 Spatial Streams, 40 MHz1,41%56
WLAN 6, 4 Spatial Streams, 20 MHz2,83%28
WLAN 6, 3 Spatial Streams, 160 MHz0,68%117
WLAN 6, 3 Spatial Streams, 80 MHz0,68%117
WLAN 6, 3 Spatial Streams, 40 MHz1,41%56
WLAN 6, 3 Spatial Streams, 20 MHz2,83%28
WLAN 6, 2 Spatial Streams, 160 MHz0,68%117
WLAN 6, 2 Spatial Streams, 80 MHz0,68%117
WLAN 6, 2 Spatial Streams, 40 MHz1,41%56
WLAN 6, 2 Spatial Streams, 20 MHz2,83%28
WLAN 6, 1 Spatial Stream, 160 MHz1,35%59
WLAN 6, 1 Spatial Stream, 80 MHz1,35%59
WLAN 6, 1 Spatial Stream, 40 MHz2,83%28
WLAN 6, 1 Spatial Stream, 20 MHz5,65%14
WLAN 5, 4 Spatial Streams, 160 MHz1,38%57
WLAN 5, 4 Spatial Streams, 80 MHz1,38%57
WLAN 5, 4 Spatial Streams, 40 MHz3,00%26
WLAN 5, 4 Spatial Streams, 20 MHz6,92%11
WLAN 5, 3 Spatial Streams, 160 MHz1,38%57
WLAN 5, 3 Spatial Streams, 80 MHz1,38%57
WLAN 5, 3 Spatial Streams, 40 MHz3,00%26
WLAN 5, 3 Spatial Streams, 20 MHz6,92%11
WLAN 5, 2 Spatial Streams, 160 MHz1,38%57
WLAN 5, 2 Spatial Streams, 80 MHz1,38%57
WLAN 5, 2 Spatial Streams, 40 MHz3,00%26
WLAN 5, 2 Spatial Streams, 20 MHz6,92%11
WLAN 5, 1 Spatial Stream, 160 MHz2,77%28
WLAN 5, 1 Spatial Stream, 80 MHz2,77%28
WLAN 5, 1 Spatial Stream, 40 MHz6,00%13
WLAN 5, 1 Spatial Stream, 20 MHz13,84%5
WLAN 4, 4 Spatial Streams, 40 MHz4,00%20
WLAN 4, 4 Spatial Streams, 20 MHz8,31%9
WLAN 4, 3 Spatial Streams, 40 MHz4,00%20
WLAN 4, 3 Spatial Streams, 20 MHz8,31%9
WLAN 4, 2 Spatial Streams, 40 MHz4,00%20
WLAN 4, 2 Spatial Streams, 20 MHz8,31%9
WLAN 4, 1 Spatial Stream, 40 MHz8,00%10
WLAN 4, 1 Spatial Stream, 20 MHz16,62%4
Geräteanzahl nach Access-Point-Spezifikation beim Online-Gaming mit Playstation 5 (mit meinem Rechner berechnet)

Mögliche Geräteanzahl nach Access Point (Online-Gaming mit Endgerät WLAN 5 4×4:4 @ 80 MHz)

Access Point / WLAN-RouterAirtimeMaximal mögliche Geräte bei 80% Auslastung
WLAN 6, 4 Spatial Streams, 160 MHz0,69%115
WLAN 6, 4 Spatial Streams, 80 MHz0,69%115
WLAN 6, 4 Spatial Streams, 40 MHz1,50%53
WLAN 6, 4 Spatial Streams, 20 MHz3,46%23
WLAN 6, 3 Spatial Streams, 160 MHz0,92%86
WLAN 6, 3 Spatial Streams, 80 MHz0,92%86
WLAN 6, 3 Spatial Streams, 40 MHz2,00%40
WLAN 6, 3 Spatial Streams, 20 MHz3,99%20
WLAN 6, 2 Spatial Streams, 160 MHz1,38%57
WLAN 6, 2 Spatial Streams, 80 MHz1,38%57
WLAN 6, 2 Spatial Streams, 40 MHz3,00%26
WLAN 6, 2 Spatial Streams, 20 MHz6,92%11
WLAN 6, 1 Spatial Stream, 160 MHz2,77%28
WLAN 6, 1 Spatial Stream, 80 MHz2,77%28
WLAN 6, 1 Spatial Stream, 40 MHz6,00%13
WLAN 6, 1 Spatial Stream, 20 MHz13,84%5
WLAN 5, 4 Spatial Streams, 160 MHz0,69%115
WLAN 5, 4 Spatial Streams, 80 MHz0,69%115
WLAN 5, 4 Spatial Streams, 40 MHz1,50%53
WLAN 5, 4 Spatial Streams, 20 MHz3,46%23
WLAN 5, 3 Spatial Streams, 160 MHz0,92%86
WLAN 5, 3 Spatial Streams, 80 MHz0,92%86
WLAN 5, 3 Spatial Streams, 40 MHz2,00%40
WLAN 5, 3 Spatial Streams, 20 MHz4,15%19
WLAN 5, 2 Spatial Streams, 160 MHz1,38%57
WLAN 5, 2 Spatial Streams, 80 MHz1,38%57
WLAN 5, 2 Spatial Streams, 40 MHz3,00%26
WLAN 5, 2 Spatial Streams, 20 MHz6,92%11
WLAN 5, 1 Spatial Stream, 160 MHz2,77%28
WLAN 5, 1 Spatial Stream, 80 MHz2,77%28
WLAN 5, 1 Spatial Stream, 40 MHz6,00%13
WLAN 5, 1 Spatial Stream, 20 MHz13,84%5
WLAN 4, 4 Spatial Streams, 40 MHz2,00%40
WLAN 4, 4 Spatial Streams, 20 MHz4,15%19
WLAN 4, 3 Spatial Streams, 40 MHz2,67%29
WLAN 4, 3 Spatial Streams, 20 MHz5,54%14
WLAN 4, 2 Spatial Streams, 40 MHz4,00%20
WLAN 4, 2 Spatial Streams, 20 MHz8,31%9
WLAN 4, 1 Spatial Stream, 40 MHz8,00%10
WLAN 4, 1 Spatial Stream, 20 MHz16,62%4
Geräteanzahl nach Access-Point-Spezifikation beim Online-Gaming mit WLAN 5 4×4:4 @ 80 MHz Endgerät (mit meinem Rechner berechnet)

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